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Weiterbildung zum Betriebswirt

Um sich im kaufmännischen Bereich beruflich zu entwickeln, ist nicht selten eine gute Qualifikation notwendig. Kaufleute können durch eine Weiterbildung zum Betriebswirt ihren Willen und ihre Bereitschaft unterstreichen, Fach- und Führungsaufgaben übernehmen zu wollen.

Weiterbildung im kaufmännischen Bereich

Die Arbeit im Büro ist oftmals sehr bildungsintensiv. Im kaufmännischen Bereich kann man sich auf unterschiedlichen Ebenen fortbilden.

Zwei typische Wege, um nach der Ausbildung seine kaufmännische Qualifikation zu erhöhen:

- Aufstiegsweiterbildung Fachwirt

Zeitlich nehmen die Lehrgänge im Allgemeinen ein halbes Jahr in Vollzeitunterricht oder zwei Jahre als Abend- oder Fernkurs in Anspruch.
Beispiele: Industriefachwirt/ -in, Bankfachwirt/ -in

Auch wenn die Fachwirt-Weiterbildung nicht zum Betriebswirttitel führt, kann sie unter Umständen eine Alternative dazu sein. Vor allem wenn man schnell zu einem Abschluss kommen möchte und sich nur für einen Fachbereich (z.B. Spedition) qualifizieren muss.

- Weiterbildung Betriebswirt

Während sich der Fachwirt auf ein Spezialgebiet wie z.B. Personalwirtschaft konzentriert, wird man in einer Weiterbildung zum Betriebswirt zum Generalisten ausgebildet.

Ein berufsbegleitendes Abend- oder Fernstudium zum Betriebswirt dauert oftmals dreieinhalb Jahre. Wegen des Jobs ist vielleicht sogar ein Wiederholungssemester notwendig, sodass daraus vier oder noch mehr Jahre werden. Die Möglichkeit des Wiederholens wird vor allem von Berufstätigen regelmäßig in Anspruch genommen.

Eine Aufstiegsfortbildung wie der Fachwirt oder der Betriebswirt kann durch das Meister-BAföG gefördert werden. Dabei übernimmt der Staat Teile der Kosten.
Weiterbildungsinstitute bieten Fachwirt- und Betriebswirt-Lehrgänge im Abendunterricht an. Davon abgesehen sind Fachwirt-Weiterbildungen ebenso wie unterschiedliche Arten des BWL-Studiums auch im Programm von Fernschulen zu finden.

BWL-Studium als berufsbegleitende Weiterbildung

In einer betriebswirtschaftlichen Weiterbildung wird das kaufmännische Wissen auf breiter Ebene erweitert. Behandelt werden auch die Volkswirtschaftslehre und die Rechtswissenschaft. Es gibt Lehrgänge, in denen ihnen fast genauso viel Priorität eingeräumt wird, wie dem Hauptfach BWL.

Die Betriebswirtschaftslehre gliedert sich in unterschiedliche Teilbereiche auf.

Beispiel:

  • Einführung in die BWL
  • Marketing
  • Personal
  • Investition

Auch die VWL-Lehrveranstaltungen lassen sich erst einmal grob zwischen Mikroökonomie und Makroökonomie aufteilen.

So ähnlich sieht es in der Rechtswissenschaft aus, wo man zwischen dem öffentlichen Recht und dem Privatrecht unterscheiden kann.

Wie das einzelne Abend- oder Fernstudium der BWL gegliedert ist, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Am besten, man erkundigt sich bei den Lehrinstituten, was genau in welcher Zusammenstellung angeboten wird.

Wozu ein berufsbegleitendes Studium?

Der Bildungsabschluss ist niemals das einzige Kriterium, einen Job zu bekommen oder aufzusteigen. Deshalb ist eine Weiterbildung zum Betriebswirt natürlich kein Karrieregarant für den kaufmännischen Bereich.
Doch man kann seine bisherige Erfahrung und seine gesamte Persönlichkeit um einen anerkannten Abschluss bereichern. Und vielleicht hilft der bessere ökonomische und rechtliche Durchblick dabei, besser im Job zu werden. Der Karriere im Wege steht das sicherlich nicht.


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