Strukturwandel als Chance

Die Wirtschaftskrise hat leider bisher dafür gesorgt, dass so mancher Arbeitnehmer entlassen wurde. Dieser Blogeintrag soll Möglichkeiten aufzeigen, die zu mehr Wohlstand und Selbstverwirklichung führen können. Arbeitslosigkeit als reale Chance.

Angst vor Arbeitslosigkeit?

Viele Wirtschaftsprognosen sehen die kurzfristige Zukunft des bundesdeutschen Arbeitsmarktes nicht besonders rosig. Sie befürchten ungefähr folgende Entwicklung:
Die Wirtschaft scheint sich zu erholen – teilweise besser als erwartet. Auf den Arbeitsmarkt wird sich dies aber vorerst kaum auswirken. Es könnte sogar zu weiteren Entlassungen kommen.

Mancher Meinung zufolge steht der Bundesrepublik wegen angeblicher industrieller Überkapazitäten sogar ein umfangreicher Strukturwandel bevor. Dass ein solcher Wandel nicht immer Rücksicht auf bestehende Beschäftigungsverhältnisse nimmt, ist offensichtlich. Weder die Erfahrungen der letzten Jahre, noch die volkswirtschaftliche Theorie deuten auf etwas anderes hin. Der Wandel ist eigentlich immer mit dem Verlust von Erwerbsquellen verbunden. Doch eröffnet er nicht nur in de Theorie Wachstumschancen.

Das Positive einer Wirtschaftskrise

Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist dem Strukturwandel durchaus Positives abzugewinnen. Veraltetes und Unproduktives wird erneuert. Ressourcen wie z.B. Arbeit, Rohstoffe oder Kapital sollen wieder zur Herstellung von Leistungen verwendet werden, die einen größeren Nutzen bringen.
Was aber für einen Konzern oder ein mittelständisches Unternehmen gilt, kann auch der auf den einzelnen Mitarbeiter zutreffen. Erwirtschaftet ein Arbeitnehmer weniger oder gar keine Einnahmen mehr, hilft eine Neustrukturierung dabei, die Karriere wieder auf Kurs zu bringen.

Weiterbildung als Chance

Der Schlüssel, um Arbeitslosigkeit, berufliche Perspektivlosigkeit und die damit oft einhergehende Armut zu vermeiden, liegt nicht selten in der Verbesserung der eigenen beruflichen Qualifikation. Dabei wird auf den bestehenden Kenntnisstand aufgebaut.

Wenn der Arbeitsmarkt einem irgendwie mitteilt, dass er einen gerade nicht benötigt, liegt die Lösung möglicherweise darin, etwas an der eigenen Leistungsfähigkeit zu ändern. Das könnte bei Arbeitnehmern eine Aufstiegsweiterbildung oder eine ähnliche Fortbildung sein. In Frage kämen auch kürzere Kurse, Workshops und Seminare, um die berufliche Leistungsfähigkeit zu trainieren und zu verbessern. Möglich wäre auch, seine Fertigkeiten autodidaktisch zu erweitern, also durch Übungen oder Fachbücher. Allerdings gibt es für solche Anstrengungen kein Zeugnis, das einem vielleicht bei den Bewerbungen weiterhilft.

Tipp:

Im Falle von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit werden Weiterbildungen vom Staat und teilweise vom Betrieb finanziell gefördert.
Arbeitnehmer und Selbstständige, die von der Krise nicht betroffen sind, könnten sich z.B. erkundigen, wie einem das Meister-BAföG bei der Finanzierung seiner Weiterbildung weiterhelfen kann.

Neustrukturierung in der Krise

In manchen Fällen sorgt die Arbeitslosigkeit dafür, sich komplett neu zu strukturieren. Hierzu zählt das Erlernen eines völlig neuen Berufes, der voraussichtlich mehr Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt erzeugen wird. Auch die Selbstständigkeit ist für einige Arbeitnehmer eine denkbare Alternative. Entscheidend sind hier die Wünsche, Fähigkeiten und Vorkenntnisse des Einzelnen. Doch ebenso wichtig sind auch die realen Chancen, sich nach der Neuausrichtung auf dem Markt besser durchzusetzen, als noch zuvor.

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