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Rentenalter: Gaststudium statt Vergreisung

Im Rentenalter studieren liegt im Trend. Immer mehr Gasthörer an deutschen Hochschulen haben das Alter von 60 Jahren bereits überschritten.

Studium im Rentenalter

Das lebenslange Lernen muss nicht unbedingt mit beruflicher Weiterbildung in Verbindung stehen. Dies belegen unter anderem die vielen älteren Gaststudenten, die sich an deutschen Hochschulen angemeldet haben.

Gaststudenten über 60

Mitte Mai 2009 ließ das Statistische Bundesamt verlauten, dass im vergangenen Wintersemester fast 37.000 Gasthörer an deutschen Hochschulen gemeldet waren. Dabei hätte der Anteil der älteren Gasthörer immer stärker zugenommen. Während im Wintersemester 98/99 noch 35% der Gaststudenten über 60 waren, stellte das Statistische Bundesamt für das Semester 2008/2009 einen Anteil von 45% in dieser Altersgruppe fest.

Gasthörer mit privater Ausrichtung

Obwohl Gaststudenten keinen regulären Abschluss erzielen, kann der Besuch ausgewählter Vorlesungen sehr weiterführend für die gesamte Persönlichkeitsentwicklung und die Selbstverwirklichung sein.
So wird bestehendes Wissen weiter perfektioniert oder vollkommen Neues dazugewonnen. Personen, die ihr Berufsleben bereits hinter sich gelassen haben, dürfen nun vollkommen unabhängig von Karrierezielen studieren. Einfach nur aus wahrem Interesse und der Freude am Lernen – ganz ohne Notendruck und Lernstress.




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