Professionelle App-Programmierung
Die digitale Welt bietet immer mehr berufliche Chancen. Das Wissen für die Entwicklung von Android Apps kann man zum Beispiel auch über ein Fernstudium erlangen.
Chancen durch Wandel
Seit der Einführung von Smartphones und Tablet Computer befindet sich der IT-Markt im Wandel. Seitdem haben sich neben der Hardware auch die Nutzung und der Erwerb von Software verändert. Immer häufiger wird diese nicht mehr auf Datenträgern im Handel erworben, sondern von Distributionsportalen wie Apples Appstore oder Googles Android Market bezogen.
Jeder Wandel bietet bekanntlich individuelle Chancen, sowohl für Berufsanfänger wie auch für Quereinsteiger. Wer schon länger davon geträumt hat, in einem kreativen Beruf erfolgreich zu arbeiten, kann auf dem Gebiet der App-Entwicklung ein sehr attraktives Betätigungsfeld finden.
In dem Guide-to-the-Appgalaxy erhält man einen Einblick, was bei der Erstellung und Vermarktung von Apps wichtig ist.
Apps programmieren als Beruf
Angst vor Arbeitslosigkeit? Entwicklern von Applikationen für mobile Endgeräte geht die Arbeit im Augenblick wohl kaum aus. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Beschäftigungsoptionen, die sich anbieten und die man auch in Kombination einsetzen kann. Hier sind drei typische Betätigungsformen:
Arbeitnehmer
In diesem Fall ist man bei einem Unternehmen bzw. einer Agentur angestellt. Den Lebensunterhalt verdient man sich vergleichsweise sicher über ein Gehalt. In vielen Fällen verwirklicht man Kundenprojekte mit unterschiedlicher Zielsetzung.
Im Allgemeinen sind hier neben nachweisbaren Qualifikationen auch Softskills wie Teamfähigkeit gefordert.
Dienstleister
Wer Apps für Andere programmieren möchte, muss diese Kunden erst einmal finden oder finden lassen. Der Verkauf der eigenen Arbeitsleistung steht schon mal im Mittelpunkt. Sobald dann ein Kunde gewonnen ist, müssen nicht selten hohe Ansprüche erfüllt werden. Dafür winken auch ordentliche Vergütungen, vor allem wenn man seine Sache gut beherrscht und sich das herumgesprochen hat.
Unternehmer
Wer lieber seine eigenen Ideen verwirklichen möchte, erhält durch die zentrale Vermarktung über Distributoren wie den Android Market Chancen, wie es sie zuvor noch nicht gegeben hat. Als Developer muss man sich eher weniger um das Marketing kümmern und kann sich zu großen Teilen auf das konzentrieren, was man am liebsten tut, nämlich Software zu entwickeln. Im Zentrum stehen vor allem die Applikation und ihre Attraktivität für die Zielgruppe. Es gibt weder Vorgesetzte noch Kunden. Dafür hat man es mit einem anspruchsvollen Publikum zu tun, das attraktive und einwandfrei funktionierende Apps erwartet, selbst wenn diese kostenlos bzw. werbefinanziert angeboten werden.
Was die Einnahmen angeht, ist erfahrungsgemäß oftmals etwas Geduld erforderlich. Es kann gut sein, dass man anfangs noch recht wenig verdient. Wer aber eine gute Arbeit abliefert und vielleicht eine zündende Idee umsetzt, die weltweit Millionen begeistert (oder wenigstens eine Weile gefällt), kann sogar richtig wohlhabend werden.
Android Apps programmieren als Fernkurs
Natürlich ist das Entwickeln von Applikationen für mobile Endgeräte kein Kinderspiel. Je komplexer diese sind, desto anspruchsvoller die kreative und intellektuelle Leistung. Ohne Frage sind dafür gewisse Kenntnisse notwendig, die zudem stetig aktualisiert und weiter ausgebaut werden müssen.
Wer gerne Android Apps selber machen will, kann diese Skills auch über einen Fernkurs erwerben. Die SGD bietet eine entsprechende Schulung an.
Ein Fernlehrgang bietet sich gerade für Quereinsteiger und andere Leute an, die sich dem neuen Tätigkeitsfeld erst einmal mit begrenztem Zeitaufwand nähern möchten, bevor sie richtig einsteigen. Wenn man schon genau weiß, was man will, bietet ein solcher Kurs ebenfalls einen guten Einstieg in die Materie. So könnte die Theorie parallel zum Lehrgang gleich intensiv in der Praxis eingesetzt werden; vielleicht mit dem Ziel, so schnell wie möglich die erste App auf den Markt zu bringen.
Digitale Selbstverwirklichung mit Alternativen
Das Wunderbare am Programmieren von Android Apps ist die Tatsache, dass man den Erfolg in der eigenen Hand hält und nicht zwingend von erfolgreichen Bewerbungen oder einer Business-to-Business-Kundengewinnung abhängig ist.
Das gilt natürlich auch für die Entwicklung für andere Geräte und Betriebssysteme wie iPhone, iPad, Chromebook, RIM oder Symbian.
Was zählt sind vor allem die Endverbraucher und wie attraktiv sie die Apps finden, die man auf den Markt gebracht hat. Werden diese gut bewertet, steigen auch die Downloadzahlen. Je höher die Downloads und Bewertungen, desto prominenter die Platzierung in den Markets und Stores, was wiederum noch mehr Downloads und Einnahmen beschert.
Von zusätzlichem Reiz ist die Tatsache, dass man Nischen bedienen kann. Wer zum Beispiel IOS- oder Android-Apps programmieren möchte und feststellt, dass der ausgewählte Bereich (z.B. Jump and Run oder Shooter) schon ganz schön viel Konkurrenz aufweist, kann sich einfach Nischen suchen. Davon gibt es immer noch jede Menge. Der Entwicklungsaufwand für mobile Applikationen kann sich im Vergleich mit anderer Software in Grenzen halten, sodass es sich möglicherweise rentiert, digitale Produkte für spezielle Fachgebiete oder Geschmacksrichtungen anzubieten. Entscheidend für den Erfolg ist natürlich auch hier die Attraktivität. Doch mit soliden Fähigkeiten, Kreativität und der Liebe zum Detail lässt sich viel gewinnen. Auf jeden Fall bietet die professionelle App-Programmierung noch immer eine Menge Chancen und ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich in einer zunehmend digitalen Welt selbst zu verwirklichen.

