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Mehr Weiterbildung in sozialen Berufen

Im beruflichen Weiterbildungsbereich bekommt ein Thema in letzter Zeit besonders große Aufmerksamkeit, nämlich die Qualifizierung von Mitarbeitern in sozialen Berufen. Von staatlicher Seite wird diese sogar verstärkt finanziell gefördert.

Fortbildung im sozialen Bereich

Krankenschwester
© PantherMedia/Sean Prior

Der Bedarf an Personal wird im sozialen Sektor höchstwahrscheinlich zunehmen. Vor allem gut ausgebildetes Fachpersonal ist in sozialen Berufen gefragt. Gerade der verantwortungsvolle Umgang mit kranken und pflegebedürftigen Menschen erfordert eine fundierte Ausbildung.

40 Millionen Euro Förderung

Das Bundesministerium für Arbeit- und Soziales meldete im März 2009, dass ein 40 Millionen Euro Programm zur Förderung der Weiterbildung in sozialen Berufen gestartet wird. Ziel des Programms solle die Erarbeitung neuer Konzepte der Personalentwicklung sein, um die Qualität sozialer Dienstleistungen zu sichern.

Direkte Förderung

Berufstätige im sozialen Bereich erhalten die finanziellen Mittel für ihre Aufstiegsweiterbildung unter Umständen direkt vom Staat. Inzwischen wurde das Meister-BAföG auch auf soziale Berufe ausgeweitet. Während diese Förderung vorher vor allem für Facharbeiter, Techniker oder Kaufleute bestimmt war, dürfen nun auch Krankenschwestern oder Altenpfleger das Bildungsdarlehen beantragen.

Qualifikation und beruflicher Aufstieg

Die Dienstleistungen im Kranken- oder Pflegebereich werden immer anspruchsvoller, auch dank neuer Technologien und Verfahren. Da ist es begrüßenswert, wenn geschultes Personal mit seinem Fachwissen Ärzte oder andere Verantwortungsträger entlastet und dabei seine eigenen Fähigkeiten besser verwirklichen kann.
Die Qualität der Arbeitsleitung im sozialen Bereich wird in erster Linie durch das zusätzliche Fachwissen erhöht, das Berufstätigen im Rahmen der Weiterbildung vermittelt wird. Hinzu dürfte aber noch eine verstärkte Motivation kommen, ausgelöst durch beruflichen Aufstieg und die damit verbundene Anerkennung.




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