IT-Sicherheitsmanagement über Fernkurs
Viren, Trojaner und ähnliche Plagen gefährden unentwegt digitale Prozesse in Unternehmen. Dabei gewinnen diese an Bedeutung. Ausgebildete IT-Sicherheitsmanager dürften mit guten Berufsaussichten rechnen können.
IT-Sicherheitsmanagement
Die Studiengemeinschaft Darmstadt meldete Mitte Mai 2009, dass sie den deutschlandweit ersten Fernlehrgang zum IT-Sicherheitsmanager/ -in (SGD) anbietet.
Die Teilnehmer würden lernen, den Sicherheitsstatus eines Unternehmens zu analysieren, Schwachstellen herauszufiltern und eine entsprechende Sicherheitsarchitektur zu entwickeln und einzuführen.
Konzipiert wurde diese 11-monatige Zusatzausbildung laut SGD für Studierende, die bereits im IT tätig sind, beispielsweise Sicherheitsbetreuer, IT-Fachleute, Manager oder IT-Berater. Es müssen gewisse Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sein, über die man sich im Einzelfall erkundigen kann.
Vorteile und Risiken eines IT-Fernkurses
Aus subjektiver Sicht kann ein Fernkurs im IT-Bereich Vor- und Nachteile haben.
Pro
Bei den Vorteilen wäre natürlich die zeitliche Flexibilität eines Fernkurses als erstes zu nennen, da generell kaum Anwesenheit notwendig ist. Außerdem bestimmt man die Geschwindigkeit selbst, in der man sich die Materie erarbeitet – und nicht etwa ein Dozent. Dieser orientiert sich erfahrungsgemäß oftmals an dem Niveau der gesamten Klasse. Wer als Student darunter liegen sollte, und sei es nur aufgrund von zeitweisen Konzentrationsproblemen, droht möglicherweise hinterher zu hinken. Doch schließlich kann man die Dozenten in einem solchen Fall persönlich ansprechen und dürfte auch mit ausreichend Unterstützung rechnen.
Contra
Bei einem Fernkurs wird das Wissen größtenteils über gedruckte Unterlagen oder auch medial vermittelt. Wer sich im IT-Bereich nicht ganz sicher fühlt, möglicherweise weil Grundkenntnisse fehlen, könnte vielleicht befürchten, bei vereinzelten oder sogar grundlegenden Verständnisschwierigkeiten keine persönliche Erklärung zu erhalten.
Doch normalerweise werden Fernstudenten ebenfalls persönlich betreut und können wie beim Anwesenheitsunterricht Kontakt zu ihren Dozenten aufnehmen.
Welche Lernform für einen optimal ist, entscheidet letztendlich die eigene Persönlichkeit und die jeweilige Lebenssituation, egal ob es um IT-Sicherheitsmanagement oder ein anderes Fachgebiet geht.
