Fernlehrgang Wirtschaftskorrespondenz Französisch
Berufliche Ziele verwirklichen durch gezielte Weiterbildung. Der erste Artikel unserer Erfahrungsberichtsreihe zeigt, wie ein Fernlehrgang im Fach Wirtschaftskorrespondenz Französisch zur Selbstständigkeit geführt hat.
Erfahrungsbericht von Ursula Wyputta
Wirtschaftskorrespondenz Französisch
Im April 2007 schloss ich meinen Fernkurs Wirtschaftskorrespondenz Französisch mit Note 1,8 ab. Der zwölfmonatige Lehrgang – zugelassen durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht – konnte vier Wochen kostenlos getestet werden. Die Gebühr betrug damals rund 1.100 Euro, zahlbar in monatlichen Raten.
Die Studiendauer konnte ohne Mehrkosten ein halbes Jahr verlängert werden, was ich auch tat. Ich hatte 2005 eine Vollzeitstelle als Exportsachbearbeiterin in einem Unternehmen für Informationstechnologie angetreten, das überwiegend Kunden in Algerien belieferte. Französisch ist dort Amtssprache, und genau deshalb wollte und musste ich mein Schulfranzösisch aufpolieren.
Französisch-Fernkurs für die berufliche Praxis
Gewählt hatte ich diesen Kurs wegen seiner praktischen Hilfen für die tägliche Korrespondenz mit Musterschreiben aus den Bereichen Vertrieb, Verzollung, Rechnungs- und Mahnwesen. Zudem erhält man wertvolle Informationen – beispielsweise wie ein Zahlungsakkreditiv auf den Weg gebracht wird.
Der Lehrgang hat mir die Büroarbeit sehr erleichtert. Ich profitiere bis heute davon. Seit 2008 erstelle ich als freiberufliche Korrespondentin Texte für ein Industrieportal überwiegend in Französisch. Nebenbei erteile ich Nachhilfe.
Fernkurs-Lernunterlagen zum Nachschlagen
Wenn ich spezielle Formulierungen suche oder meinen Schülern den berühmt-berüchtigten Subjonctiv erklären muss, ziehe ich die Unterlagen aus dem Fernkurs zurate.
Das Unterrichtsmaterial besteht aus übersichtlich gegliederten Einzelheften. Diese bieten neben oben beschriebenen Musterbriefen auch Hintergrundwissen zu wirtschaftsrechtlichen Regelungen innerhalb der EU und Tipps zur Erstellung von Bewerbungen. Daneben werden wichtige Grammatikkapitel wiederholt.
Typisch Fernlehrgang – festes Wochenpensum bei freier Zeiteinteilung
Ursprünglich wollte ich vor Ort an einer Fortbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin teilnehmen. Dieser Teilzeit-Lehrgang kam jedoch nicht zustande. Private Berufsakademien bieten zum Teil Vollzeitstudiengänge über zwei bis drei Jahre an – für meine damaligen Zwecke zu lang und zu teuer. Denn als technische Assistentin/ EDV-Sachbearbeiterin suchte ich gezielt nach einer berufsbegleitenden Weiterbildungsmöglichkeit.
Der große Vorteil eines Fernlehrgangs liegt in der freien Zeiteinteilung. Jeder Teilnehmer bestimmt selbst, wie er sich den Unterrichtsstoff einteilt, und welchen Kapiteln er wann wie viel Aufmerksamkeit schenkt. Vorgegeben werden lediglich die Einsendeaufgaben, die am Ende des jeweiligen Heftes zu bearbeiten sind. Diese erhielt ich stets nach kurzer Zeit korrigiert und bewertet zurück. Der Studienbetreuer schrieb, wie ich Fehler vermeiden könne, und legte Zusatzinformationen bei. Wichtig ist, dass man sein Wochenpensum von mindestens acht Stunden klar strukturiert und konsequent abarbeitet, um am Ende nicht – trotz Verlängerungsmöglichkeit – unter Zeitdruck zu geraten.
Die Seite kurse-weiterbildung.de dankt Frau Ursula Wyputta, dass sie andere Bildungsinteressierte an ihren Erfahrungen teilhaben lässt, die sie mit ihrem Fernlehrgang Wirtschaftskorrespondenz Französisch gewonnen hat.
