Durch Weiterbildung in die Selbstständigkeit
Der Weg in die Selbstständigkeit ist meist nicht einfach. Neben Finanzierungsproblemen können auch fehlende Kenntnisse das Erreichen dieses Ziels erschweren.
Hürden auf dem Weg in die Selbstständigkeit
Für viele Erwerbstätige ist die Selbstständigkeit ein Lebenstraum. Oftmals wird dieser aber nur geträumt. Der Verwirklichung stehen viele Hürden im Wege, vor allem finanzielle.
Auch fehlende Informationen und mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten könnten Ursache dafür sein, den Traum von der Selbstständigkeit nicht zu verwirklichen. Dabei lässt sich vor allen den letzten beiden Punkten durch gezielte Informationsgewinnung und Weiterbildungen entgegenwirken.
Informationen für die Existenzgründung
Für angehende Selbstständige gibt es viele Wege, an das benötigte Wissen zu kommen. Dieses ist wichtig. Sowohl für den Weg in die Selbstständigkeit, wie auch für die Zeit danach.
Hilfreiches Know-how für die Existenzgründung:
- betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse
- rechtliche Grundkenntnisse (incl. Steuerrecht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht etc.)
- Fördermöglichkeiten durch den Staat
- Finanzierungsmöglichkeiten
- Beratungsmöglichkeiten
- Erstellung eines Businessplans
- Marketing- und Vertriebskenntnisse
Diese und weitere Kenntnisse werden in Fachliteratur, Broschüren, Kurse oder Seminare unterschiedlich intensiv vermittelt. Dabei können sich vor allem rechtliche Kenntnisse im selbstständigen Berufsalltag als besonders hilfreich erweisen, beispielsweise beim Überprüfen von Verträgen oder Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Anbieter von Informationen für Existenzgründer können staatliche bzw. staatsnahe Stellen sein, oder von privater Seite kommen.
Durch Weiterbildung in die Selbstständigkeit
Das benötigte Know-how für das Erreichen der Selbstständigkeit ist natürlich wichtig. Noch wichtiger aber dürfte es sein, seine Tätigkeiten wirklich versiert und qualifiziert auszuüben.
Seminare, Kurse und Weiterbildungen leisten generell mehr, als nur die Bewerbungen von Arbeitnehmern mit einem Zeugnis zu schmücken. Sie vermitteln Know-how, das man für seine tägliche Arbeit benötigt.
Dabei kann es sich um grundlegendes Wissen handeln, das eine Tätigkeit überhaupt erst ermöglicht. Möchte sich jemand z.B. als Sprachlehrer selbstständig machen, ist vielleicht erst einmal eine entsprechende Weiterbildung notwendig, die erforderliche Kenntnisse der gewählten Fremdsprache in Verbindung mit pädagogischem Wissen vermittelt. Wissen hat sich schon oft als Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmen erwiesen – ebenso wie die persönliche Motivation, dieses Know-how auch optimal zu nutzen.
Ebenso wird in einigen beruflichen Weiterbildungen Know-how gelehrt, das zwar nicht völlig unverzichtbar ist, aber zu Qualitätsverbesserungen führen kann. Und Qualität setzt sich auf dem Markt bekanntlich durch.
Als Beispiel könnte man hier den Webdesigner bringen, der gut mit Content Management Systemen umgehen kann, aber erst mithilfe eines Java-Kurses oder einer Grafikschulung Ergebnisse erzielt, die ihm das erwünschte Einkommen bringen.
Kenntnisse nutzen, Freiheit gewinnen
Wie das breite Angebot an Kursen und Weiterbildungen für das Erreichen oder den Ausbau beruflicher Selbstständigkeit genutzt werden kann, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. In technischen Berufen gestalten sich der Arbeitsmarkt und Chancen in die Selbstständigkeit zum Teil anders, als im Vertrieb oder gar im Verwaltungsbereich.
Grundsätzlich führen aber intensivere Kenntnisse zu besseren Ergebnissen – insofern diese in der Praxis eingesetzt und weiter ausgebaut werden.
Und genau hier liegt ein großer Vorteil unternehmerischer Arbeit. Arbeitnehmer müssen nach einer Weiterbildung möglicherweise erst einmal jemanden überzeugen, die frisch gelernten Fähigkeiten auch einsetzen zu dürfen.
Selbstständige können einfach loslegen. Und wenn der Markt die erstellten Leistungen nicht ausreichend honoriert, wird man einfach besser.
