Bildungsprämie für Berufstätige

Berufstätige können bei ihrer Fortbildung sparen. Durch die Bildungsprämie wird ein Teil der Kosten vom Staat übernommen. Und zum Jahresanfang 2010 sind die Förderungsbedingungen beträchtlich verbessert worden.

Weiterbildungsprämie

mann mit fernrohr
© PantherMedia/Sean Prior

Das Bildungsministerium freute sich in einer Meldung von Anfang Februar 2010 über das wachsende Interesse an beruflicher Weiterbildung und den Erfolg ihrer Bildungsprämie. Über 10.000 Prämiengutscheine wären Anfang 2010 bereits ausgegeben worden. Tendenz steigend.

Mit der Bildungsprämie dürfen Teilnehmer von Fortbildungsmaßnahmen ein Mal im Jahr einen staatlichen Zuschuss beantragen. Bis zur maximalen Förderungshöhe kann die Hälfte der Kosten für einen Kurs oder auch für eine Prüfung übernommen werden. Das Fachgebiet muss aber beruflich relevant sein. Dabei sollte es sich um ein Berufsfeld handeln, in dem man gegenwärtig oder zukünftig aktiv ist.

Bildungsprämie: bessere Förderungsbedingungen

Die Bildungsprämie wurde laut Bildungsministerium zum 1. Januar 2010 erhöht. Früher lag die maximale Höhe bei 154 Euro. Inzwischen kann eine Weiterbildungsmaßnahme mit bis zu 500 Euro bezuschusst werden. Auch wurde die Grenze des zulässigen Jahreseinkommens von 20.000 auf 25.600 Euro erhöht.
Dadurch können mehr Menschen mit höheren Beträgen beim Erreichen ihrer beruflichen Ziele gefördert werden.

Berufliche Weiterbildung für alle

Ein Vorteil der Weiterbildungsprämie ist auch, dass dieses Angebot nicht nur für Angestellte, sondern auch für Selbstständige gilt. Hauptsache, man ist berufstätig.
Tipp: Wer noch keine durch das Meister-BAföG geförderte Aufstiegsweiterbildung belegt hat, ist möglicherweise nicht berechtigt, die Bildungsprämie in Anspruch zu nehmen. Hier sollte überlegt werden, erst einmal das Meister-BAföG in Anspruch nehmen, zumal diese Weiterbildungsförderung auch sehr attraktiv ist und im Einzelfall beträchtlich höher ausfallen kann. Allerdings kann diese nur ein einziges Mal und nicht jährlich beantragt werden.

Am besten man erkundigt sich erst einmal bei einer Beratungsstelle in Wohnortnähe. Wo diese zu finden sind und weitere Informationen zur Bildungsprämie gibt es hier:
www.bildungspraemie.info

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